Menü

 2013

22.02.2013 Verdener Aller Zeitung / www. kreiszeitung.de

Freilichtbühne / Daverden: Märchenstück hat erst im August Premiere / „instand impro“ zu Gast

Daverden: Märchenstück hat erst im August Premiere / „instand impro“ zu Gast

„Kleopatra“ und „Duppelt Glück“ auf Freilichtbühne

Daverden - Kaum war Volker Penczek, der Vorsitzende der Freilichtbühne Daverden, von der Gemeinderatssitzung zur Jahreshauptversammlung gekommen, da hatte er schon seinen Posten verteidigt. Einstimmig wurde er als Vorsitzender der Freilichtbühne Daverden bestätigt.

Der Vorstand der Freilichtbühne Daverden (v.li.) mit Johann Krüger, Heike Ertel, Rolf Rotermundt, Uwe Witten, Günter Kothe, Heike Jahn, Sigrid Meyer-Klein und Volker Penczek hat sich auch in diesem Jahr eine Menge vorgenommen. ·

© Foto: Hustedt

Der Vorstand der Freilichtbühne Daverden (v.li.) mit Johann Krüger, Heike Ertel, Rolf Rotermundt, Uwe Witten, Günter Kothe, Heike Jahn, Sigrid Meyer-Klein und Volker Penczek hat sich auch in diesem Jahr eine Menge vorgenommen. ·

Auch seine Stellvertreterin Heike Ertel wurde einstimmig wiedergewählt. Die Kassenführung bleibt bei Peter Hellwinkel, lediglich bei der Schriftführung gab es eine Änderung. Aus beruflichen Gründen trat Heike Jahn nicht wieder an, sie fand in Sigrid Meyer-Klein schnell eine Nachfolgerin.

Zum Vorstand gehören außerdem der Regisseur des Märchenstücks, Uwe Witten, Bühnenbauer Rolf Rotermundt und die beiden für die Werbung zuständigen Günter Kothe und Heiko Schmidt.

Vakant war auch die Funktion des Hauswarts, die jahrelang Dieter Stegmann innehatte, doch schon im vergangenen Jahr fühlte sich Johann Krüger dazu berufen, diese Aufgabe zu übernehmen. Während der Jahreshauptversammlung wurde er einstimmig in sein Amt gewählt. Jutta Mohrmann versprach ihm Hilfe beim Catering.

Mit einem Geschenk bedankte sich Volker Penczek bei Heike Jahn, die schon 2001 Souffleuse des Märchenstücks wurde und 2005 zur Schriftwartin gewählt wurde. Er dankte auch Axel Junge, der aus beruflichen Gründen nicht mehr für die Werbung tätig sein kann sowie der Jugendvertreterin Svenja Witten, die nach Hannover gezogen ist. Beide konnten diesen Dank aber nicht persönlich entgegennehmen.

Penczek dankte auch Hans-Hermann Meyer und Herbert Luttermann, die die Zuschauerbänke auf der Freilichtbühne neu gestrichen hatten – und das sind nicht gerade wenig.


Das Märchenstück „Luna oder das Duell der Träume“ fand 2012 ebenso Anklang bei den Besuchern wie die plattdeutsche Komödie „Für de Katt“, doch leider war das Wetter nicht immer auf der Seite der Laienspieler.

Viel Arbeit werden die beiden Bühnenbauer Rolf Rotermundt und Michael Jahn auch in diesem Jahr haben, es werden wieder zwei anspruchsvolle Stücke aufgeführt, die entsprechende technische Voraussetzungen verlangen, um die sich Edelfried Henning und Aaron Kuß kümmern. Mit Janine Bolland wurde eine qualifizierte Bühnenmalerin gefunden.

Da die Freilichtbühne eine Abteilung des TSV Daverden ist, nahm auch dessen Vorsitzender Gerd Depke an der Versammlung teil. Er dankte den Mitgliedern für die viele Arbeit und die hervorragende Organisation der Theatersaison. Im Namen des Realverbandes Bauernholz nannte Depke die Freilichtbühne im Daverdener Holz ein echtes Schmuckstück.

Hier ist am Sonnabend, 22. Juni, Premiere für die plattdeutsche Komödie „Duppelt Glück“, die in einem kleinen Hotel spielt. Es wird wieder acht Aufführungen geben, die letzte am Sonntag, 7. Juli.

Erst am Sonnabend, 17. August, ist Premiere für das Märchenstück „Kleopatra, Kleopatra“, das wie schon oft in den vergangenen Jahren vom Musiker Edelfried Henning kommt. Es wird einen Ausflug in das alte Ägypten geben, wo Pharao Ptolemäus mit seiner Familie lebt, zu der die kleine Kleopatra gehört. Sie führt ein unbeschwertes Leben – bis sie mit zwölf Jahren eine schwierige und wichtige Aufgabe meistern muss.

Natürlich kommen dabei Bösewichte und finstere Wesen vor, die Zuschauer stehen aber auch vor der Frage, warum die Sphinx keine Nase mehr hat und welche Sprache die Mumien sprechen. Bis zum 25. August wird es sieben Aufführungen geben.
 

Doch zunächst einmal ist ein Arbeitsdienst angesetzt: Am Sonnabend, 2. März, soll die Freilichtbühne ab 10 Uhr vom Laub befreit werden. Am Sonntag, 17. März, gibt es einen Ausflug auf die „Speelkoppel Hoyerswege“, am 20. März folgt eine Mitgliederversammlung. Während der Langwedeler Kulturtage sollen am Freitag, 26. April, auf dem „plattdeutschen Abend“ auch von den Bühnen Sketche aufgeführt werden. Am 17. Mai will die Big Band des Domgymnasiums auf der Freilichtbühne ein Konzert geben, am Sonntag, 31. August, wird das Improvisationstheater ,,instant impro“ aus Bremerhaven die Besucher begeistern. · hu



Quelle: 25.06.2013 Verdener Aller Zeitung / www. kreiszeitung.de

Tolle Premiere von „Duppelt Glück“: Publikum erlebt mitreißendes Schauspiel

Mal hagelt es Ohrfeigen, dann mal wieder Küsse

Daverden - Von Inka SommerfeldDer Freilichtbühne Daverden ist eine Meisterleistung gelungen: Die Akteure auf, hinter und neben der Bühne überzeugten bei der Premiere der plattdeutschen Komödie „Duppelt Glück“. Mitreißendes Schauspiel, das raffiniert gestaltete Bühnenbild und die packende Inszenierung von Regisseurin Brigitte Schönecker bescherten dem Publikum am Sonnabend im Daverdener Holz einen amüsanten Theaterabend.

Leon (Lars Lorenzen, rechts) hat zugeschlagen: Sein vermeintlicher Freund (Guido Kedenburg) liegt am Boden, Zimmermädchen Valerie (Andrea Ellmers) ist entsetzt.

© Foto: Sommerfeld

Leon (Lars Lorenzen, rechts) hat zugeschlagen: Sein vermeintlicher Freund (Guido Kedenburg) liegt am Boden, Zimmermädchen Valerie (Andrea Ellmers) ist entsetzt.

Hervorragend die Maske: Guido Kedenburg und Peter Hellwinkel, die die Zwillingsbrüder mimten, waren kaum auseinander zu halten – was dunkle Perücken, identische Brillen und die gleiche Kleidung bewirkten. Stimmung auch vor Beginn des Stücks und in den Pausen: Die Blaskapelle des TSV Daverden unter Leitung von Hermann Wahlers unterhielt mit flotter Musik. Die Zuschauer waren hellauf begeistert und dankten mit kräftigem Applaus.

Freilichtbühnen-Vorsitzender Volker Penczek begrüßte das Publikum zur „Uraufführung auf Plattdeutsch“, und Heino Buerhoop, der den Dreiakter ins Plattdeutsche übersetzt hatte, war zu dem Ereignis extra aus Brake angereist – und sehr angetan.

Hoch und heiß ging es her in dem turbulenten Stück. Das doch recht beschaulich begann: Hotelbesitzerin Florentine (Elke Kopp) und ihr Sohn Herr Reiter (Guido Kedenburg) haben Zimmermädchen Valerie (Andrea Ellmers) angestellt, die pflichtbewusst und freudig ihre Arbeit macht. Lästig nur Herr Reiter, der der hübschen jungen Frau nachstellt – und dafür Ohrfeigen kassiert.

Stammgast ist der schwerhörige Vikar (Johann Krüger), der sich jedes Jahr zur selben Zeit einmietet, um Florentine geistlichen Beistand zu geben. Denn Herr Reiter hat einen Zwillingsbruder, der bei der Taufe vor vielen Jahren verschwunden ist. Ihm zum Gedenken nannte Florentine ihren verbliebenen Sohn David. Was natürlich für Verwirrung sorgt.

Doch erst einmal platzt Valeries lebenslustige Zwillingsschwester Vanessa (Fenja Meyer) herein, die eine Unterkunft für die Nacht braucht – und sich im einzigen freien Zimmer einquartiert. Die unverhoffte Besucherin, charakterlich ganz das Gegenteil der tugendhaften Valerie, flirtet mit Herrn Reiter, was das Zeug hält. Der ist über den Sinneswandel des Zimmermädchens erstaunt – mal Ohrfeigen, mal Küsse –, kommt aber nicht hinter das Geheimnis der Schwestern. Auch die kontrollwütige Florentine blickt nicht durch, sondern belegt ihre Angestellte mit üblen Schimpfwörtern und ergeht sich in Selbstmitleid: „Das Leben ist ein Trauerspiel.“

Noch mehr Leben kommt ins Hotel, als weitere nächtliche Gäste hereinschneien: David (Peter Hellwinkel), der vor einigen Stunden geheiratet hat und seine Hochzeitsnacht ohne seine Ehefrau Angelina (Katrin Lange-Spreckels) verbringen muss – die kam plötzlich ins Krankenhaus. Der jung Vermählte wird von seiner keifenden Schwiegermutter Marie (Petra Warnke) und seinem braven Trauzeugen Leon (Lars Lorenzen) überwacht; ist er doch ein Schwerenöter, ganz wie sein Bruder. Und so hagelt es auch für ihn mal Ohrfeigen, mal Küsse.

Niemand kann die beiden Zwillingspärchen auseinanderhalten – das Hotel wird zum Tollhaus. Es wird immer verwirrender und verzwickter, das Tempo zieht an: Jeder huscht, schleicht und stapft im Sekundentakt von einem Zimmer ins nächste, Gäste werden eingeschlossen, die Hotelchefin ist am Verzweifeln, Koffer verschwinden und tauchen wieder auf, Gäste laufen im biederen Schlafanzug, im sexy Nachthemd oder in bunter Unterwäsche umher, der Vikar versteht die Welt nicht mehr und flüchtet sich in Bibelverse – das Publikum kam aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Perfekt das Timing der Schauspieler, die im richtigen Moment oben und unten aus Zimmern und Kammern auftauchten und wieder verschwanden – wer ist mit wem in welchem Zimmer? Das Leben ist ein Trauerspiel? Nicht für das Publikum.





Freilichtbühne Daverden hat am 17. August Premiere mit „Kleopatra, Kleopatra“

Kamele sind nun echt keine Kuscheltiere


Quelle: 31.07.2013 Verdener Aller Zeitung / www. kreiszeitung.de
 

Daverden - Zwischen riesigen Palmen leuchten helle Dünen und Pyramiden hervor, an der Seite wacht die Sphinx – und die hat sogar noch ihre Nase. Eine Szenerie wie in Ägypten. Und ist doch ganz nah: So sieht die Kulisse für das Märchenstück aus, das die Schauspieler der Freilichtbühne Daverden momentan einstudieren.

Die großen und kleinen Schauspieler freuen sich schon auf die Premiere des Märchenstücks „Kleopatra, Kleopatra“. ·

© Foto: is

Die großen und kleinen Schauspieler freuen sich schon auf die Premiere des Märchenstücks „Kleopatra, Kleopatra“. ·

Denn die Bühne unternimmt in diesem Jahr einen Ausflug ins alte Ägypten, genauer gesagt nach Alexandria, um sich das dortige Treiben einmal genauer anzusehen: Ensemble-Mitglied Edelfried Hennig hat das Märchenstück „Kleopatra, Kleopatra“ geschrieben. Die Premiere steht am Sonnabend, 17. August, auf der Bühne im Daverdener Holz an und die beginnt um 16 Uhr.

„Wir haben dieses Mal einen ganz anderen Übungsmodus“, erzählt die stellvertretende Vorsitzende Heike Ertel. Denn erst nachdem die Kulisse des plattdeutschen Stücks abgebaut worden war, konnten die Schauspieler das Märchenstück proben. Grund sind die frühen Sommerferien in diesem Jahr .

Klar, geübt wurde auch vorher schon, und die meisten Schauspieler können ihre Texte inzwischen auswendig. Doch das Zusammenspiel ist es, das jetzt geprobt werden muss. Dafür, dass das richtig klappt, sorgt Regisseur Uwe Witten.

Nebenbei entsteht das Bühnenbild. Das malt Janine Bolland. „Wir haben zum ersten Mal eine richtige Bühnenmalerin“, freut sich Ertel.

Der Kontakt zur Bremerin kam über den TSV Daverden zustande. „Sie hat unsere Kulisse in ihrer Urlaubswoche gemalt“, sagt Ertel dankbar. Und Regisseur Witten fügt anerkennend hinzu: „Es gibt viele Künstler, auch einige gute. Doch auf einer Leiter in der Höhe zu malen, gelingt nicht jedem.“ Das Bild entstand in Zusammenarbeit mit Autor Hennig und einigen Schauspielern.

Das Stück spielt vor rund 2 000 Jahren. Zu der Zeit lebte Pharao Ptolemäus mit seiner Familie, zu der auch die kleine Kleopatra gehört, ein listiges, lustiges und liebenswertes Mädchen, das mit Familie und Freunden ein unbeschwertes Leben im Palast ihres Vaters führt. Wenn auch ihre Streiche andere waren – Spaß gemacht haben sie damals genauso wie heute.

Aber schon mit zwölf Jahren muss Kleopatra, oder Kleo, wie ihre Freunde sie nennen, eine schwierige und wichtige Aufgabe übernehmen. Mit einigen Verbündeten erlebt sie ein spannendes Abenteuer. Die Zuschauer brauchen nicht zu denken, dass alles immer gut ausgeht, denn Ägypten ist kein Ponyhof und Kamele sind keine Kuscheltiere, zumindest nicht die echten.

Wenn dann auch noch Bösewichte und finstere Wesen Kleopatras Weg kreuzen, ist „Abenteuer bestehen“ schon gar kein Zuckerschlecken mehr.

Besucher dürfen sich schon darauf freuen, Kleo und ihre Leute kennen zu lernen. Und nebenbei erfahren sie auch noch, warum die Sphinx keine Nase mehr hat, welche Sprache Mumien sprechen, was ein Sistrum ist und vieles mehr.

Das Märchenstück wirdnach der Premiere außerdem aufgeführt am Sonntag, 18. August (Beginn 16 Uhr), Freitag, 23. August (Beginn 19 Uhr), Sonnabend, 24. August (Beginn 16 Uhr), und Sonntag, 25. August (Beginn 16 Uhr).

Karten kosten für Erwachsene acht Euro und für Kinder bis 15 Jahre drei Euro. Familien (zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder) zahlen 22 Euro. Vorbestellungen werden unter Telefon 01 76 / 78 68 22 59 entgegengenommen. · is



Freilichtbühne Daverden feiert Premiere des Stücks „Kleopatra, Kleopatra“

Rollen aus Kamelmist und andere Herausforderungen

Quelle: 20.08.2013  www. kreiszeitung.de

Daverden - Wenn Geschichte auf Phantasie trifft, entsteht Wundersames. Und Wunderbares. Wie am Sonnabendnachmittag auf der Daverdener Freilichtbühne. Da stand die Premiere des Märchenstücks „Kleopatra, Kleopatra“ auf dem Programm, und die war ein voller Erfolg.

So sieht das auf der Freilichtbühne Daverden aus, wenn der große Pharao Ptolemäus Einzug hält.

© ksy

So sieht das auf der Freilichtbühne Daverden aus, wenn der große Pharao Ptolemäus Einzug hält.

Die zahlreich erschienenen Besucher dankten den großen und kleinen Schauspielern mit kräftigem Applaus, lautstarkem Jubel und grellen Pfiffen – ohne Zugabe kam das Ensemble nicht von der Bühne.  Die Spielfreude der Akteure war von Beginn an zu spüren, und sie bekamen Beifall für ihre großartige Leistung – Souffleuse Jutta Mohrmann kam nicht ein einziges Mal zum Einsatz.

Die für die Maske zuständigen Melanie Meyer, Fenja Meyer, Annalena Meyer, Mailin Meyer, Sabine Gerkens und Nicole Czember hatten ebenfalls ganze Arbeit geleistet und die Schauspieler in „alte“ Ägypter verwandelt. Dazu trugen auch Theda Henken und Barbara Wittenberg bei, die mit viel Liebe zum Detail für die passenden Kostüme sorgten. Regisseur Uwe Witten hatte das von Edelfried Hennig geschriebene und mit eingängigen Liedern garnierte Stück mit „seinem“ Ensemble einstudiert – die witzig-spritzige Inszenierung begeisterte Jung und Alt gleichermaßen.

Das Stück beginnt mit Müllsammler Jakub, der vor „einem alten Palast, einem spitzen Berg und einer komischen Tierfigur“ den Dreck der Touristen auf klaubt. Um dem respektlosen Bengel zu zeigen, wie es im Palast des Pharaos in Alexandria zu Zeiten von Kleopatra zuging, also vor genau 2082 Jahren, lässt Geschichtsschreiber Plutarch die antike Welt auferstehen. Naja, mit jeder Menge künstlerischer Freiheiten des Autoren Hennig.

Die Zeitreise startet an Kleopatras zwölftem Geburtstag, als Geschwister, Vater Ptolemäus und Alisha, Verwalterin der berühmten Bibliothek, dem Mädchen Diademe schenken. Wie sehr freut sich Kleo, wie ihre Freunde sie nennen, als sie eine selbst gebastelte Kettebekommt.

Was tun auf der Geburtstagsfeier? Mit Gipseiern „Hock-Ei“ zu spielen, kam nicht bei allen Kindern gut an. Spielen ja, aber lieber Streiche. Die denkt sich natürlich alle Kleo aus. Lachend erinnern sich die Mädchen und Jungen an die Karawane, die sie ins Freibad umleiteten, und die Zeichen, die sie in die Pyramide ritzten. Pharao Ptolemäus kann da nur kopfschüttelnd seufzen: „Kleopatra, Kleopatra“.

Auch diesmal hat Anführerin Kleo eine Idee: „Kamiros“ basteln. Das sind Kamelmistrollen. Dazu wird Kamelmist in feuchte Palmenblätter eingewickelt, jemand versteckt die Rolle im Garten und zündet sie an, erklärt das Geburtstagskind.

Der Streich gelingt, doch Ptolemäus ist alles andere als entzückt – und meint auch schnell den Übeltäter erwischt zu haben: sein Kind Tole-Mäuschen. Doch bevor er strafen kann, greift Plutarch ein – mit donnerndem Wort hält er die Zeit an. Als die ganze Gesellschaft stillsteht, bringt er das Kind in Sicherheit.

Aufregung herrscht im Palast: Die Nubier haben mal wieder zu viel Bier getrunken und an der Grenze Krach geschlagen. Dort muss der Pharao nach dem Rechten sehen und Kleo ihn im Palast vertreten – also Schluss mit Streichespielen.

Nun taucht auch noch Mumie Typhon auf, die Kinder und Publikum gleichermaßen mit ihrer Sprache begeistert, und Julius Cäsar will die wertvollen Bücher der Bibliothek klauen. Ist Typhon den Kindern freundlich gesinnt? Und gelingt es Kleo, Julius aus dem Palast zu treiben? Oder muss Plutarch wieder die Zeit anhalten?

Das erfahren Besucher am Wochenende: Das Märchenstück wird aufgeführt am Freitag, 23. August (Beginn 19 Uhr), Sonnabend, 24. August (16 Uhr), und Sonntag, 25. August (16 Uhr).

Karten kosten für Erwachsene acht Euro und für Kinder bis 15 Jahre drei Euro. Familien (zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder) zahlen 22 Euro. Vorbestellungen werden unter Telefon 0176 / 78 68 22 59 entgegengenommen. is